Von Meeresschildkröten und Schokolade

28 03 2011

Nachdem uns Alausi so enttäuscht hat, hieß es für uns „Auf zur Küste“. Also ab zum Busterminal  in Richtung Guayaquil, wo wir dann umsteigen in Richtung Puerto Lopez. Den Bus zu finden kann sehr einfach sein. Die Mitarbeiter der einzelnen Busunternehmen schreien immer lauthals die jeweilige Destination der Busse in die Menge. Dann heißt es immer „GUAYAQUIL, GUAYAQUIL, GUAYAQUIL“ oder eben „RIOBAMBA, RIOBAMBA, RIOBAMBA“.  Wie gewohnt laufen unsere Bustransfers immer wie geschmiert. 4h dauert die Busfahrt bis Guayaquil und führt uns komplett durch die Anden. Wirklich beeindruckend dieses Panorama.  Wir fahren mit dem Bus in Höhen von über 4000m über NN und sind fast allein im Bus. Wir fahren hunderte Kilometer durch das Gebirge und sehen nur vereinzelt mal Häuser mit Menschen, die diese typischen Filzhüte mit Federn tragen und immer etwas auf dem Rücken zu transportieren scheinen, eingewickelt in ein Tuch – sei es ein Kind oder der Ernteertrag des Tages. Wir haben schönes Wetter, das sich nur für Minuten mit Nebel abwechselt. Nach der scheinbar unberührten Natur folgen irgendwann Kakao- und Bananenplantagen.  Später fahren wir nur  noch an gewaltigen Bananenplantagen vorbei – da erkennt man auch, dass Ecuador der größte Bananenexporteur der Welt ist.

In Guayaquil angekommen, stehen wir erstmal in einem riesigen Busterminal mit 3 Etagen  und insgesamt über 120 einzelne Abfahrten, ähnlich wie Bahnhofsgleise. Aber trotz der Größe haben wir mal wieder alles super gefunden und sind mal wieder super durchgekommen. Vorbei ging es an einem riesigen Favela ohne richtige Straßen dafür aber mit  unzähligen Wellblechhütten. Bergeweise Müll liegt am Straßenrand und der Fahrer hält alle paar Meter, damit die Straßenverkäufer im Bus ihre Waren anpreisen können. Meistens handelt es sich dabei um Getränke, Nüsse oder so ziemlich allem, was man aus Bananen herstellen kann (Chips, Brot, Banane gegrillt).

Zwar läuft alles wie am Schnürchen, trotzdem zweifeln wir, dass wir noch rechtzeitig in Puerto Lopez ankommen und ein Hostel finden, geschweige denn die Tour zur Isla de la Plata buchen können. Wir versuchen es aber trotzdem und kommen im Dunkeln in der kleinen Stadt an der Ruta del Sul an. Etwas erschöpft und genervt schicken wir wie immer die ersten Taxifahrer weg, da wir ja selber nicht wissen, wo wir hinmöchten. Da steht plötzlich Eduardo vor uns und scheint uns was andrehen zu wollen. Nach einigem Hin- und her lassen wir uns auf ihn ein und binnen 30 Minuten haben wir ein Hostel, das Eduardo für uns noch runterhandelt, einen Geldautomaten (es gibt nur einen in Puerto Lopez) und eine Tour zur Isla de la Plata für viel weniger als wir ursprünglich dachten … gespenstisch, dieses Glück. Eduardo arbeitet übrigens für die Stadt und hilft genau solchen Touristen wie uns 🙂 … völlig entspannt und glücklich sitzen wir in einem der zahlreichen Strandkneipen, trinken etwas und erfreuen uns unseres Glückes.

Am nächsten Tag stand also nun die Isla de la Plata an. Zuerst jedoch frühstückten wir am Strand bei schönstem Sommerwetter. Wir teilen uns den Morgen mit Pelikanen, Fregattvögeln und dem Pazifik … fühlt sich gut an! 🙂

Zusammen mit circa 10 anderen Leuten begeben wir uns in Richtung Fischerstrand, der belagert wird von Unmengen Fregattvögeln, die sich über die Reste des Fischererstrags hermachen. Diese Vögel sehen aufgrund ihrer Flügelform und ihrer enormen Größen ziemlich aggressiv aus und man fühlt sich schon wie in Hitchcocks „Die Vögel“ bei diesem verdunkeltem Himmel.

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Auf dem Boot und der Insel lernen wir Moritz aus Münster kennen, der seine Semesterferien in Ecuador verbringt und etwas Abstand von seinem Studium in Teneriffa sucht 😀 Er kann uns immer die Erklärungen des Guides übersetzen, die wir nicht verstehen. Allerdings können wir mittlerweile bestimmt mehr als die Hälfte verstehen (wenn etwas langsamer gesprochen wird). Die Isla de la Plata ist bekannt für ihre Blaufußtölpel, die im Englischen übrigens lustigerweise Boobies heißen … an Land tragen sie den Namen „Tölpel“ übrigens zurecht. Ansonsten gab es auf der Insel zu dieser Zeit nicht viel mehr zu sehen. Die Seelöwen bevölkern zur Zeit andere Gefilde und die Albatrosse sind auch ausgeflogen. Die Insel selbst ist wahnsinnig trocken und schon fas etwas feindseelig. Schlauerweise haben wir mal wieder unsere Wasserflaschen vergessen und waren somit auf die winzigen Plastebecher angewiesen, die zu Beginn der Tour verteilt wurden. Und Wasser war an diesem Tag neben Sonnencreme das Wichtigste. Extreme Hitze und die Trockenheit haben unseren Marsch über die Insel schon beeinträchtigt. Interessant waren aber die Kämpfe zwischen den Tölpeln und den Fregattvögeln. Da der Fregattvogel selbst nicht oder nur schlecht Fische jagen kann, muss er um die Beute der Tölpel kämpfen. Wenn ein Tölpel einen Fisch gefangen und verschluckt hat, zwingt der Fregattvogel seinen Gegner in der Luft, den Fang wieder hochzuwürgen und damit freizugeben. Arme Tölpel.

Zum Schluss der Tour wollten wir noch vor der Insel schnorcheln gehen – und wer begrüßt uns da ganz unverhofft? Zwei Meeresschildkröten, die sich direkt neben unserem Boot aufhalten. Wir können es gar nicht fassen und knipsen wie wild drauf los.

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Martin hält es nun nicht mehr auf den Sitzen und er springt samt Unterwasserkamera und Tunnelblick ins Wasser. Leider waren die Tortugas da schon am Verschwinden. Schade eigentlich. Doch wir schnorcheln weiter vor der Küste Ecuadors und sehen noch einige farbenfrohe Fischen und Korallen.

Auf der Tour haben wir dann auch noch Scott aus den USA kennengelernt, der 2 Monate in Quito gearbeitet hat und eigentlich Basketballprofi ist. Er hat schon in der Mexikanischen Liga, in der 2. Bundesliga und in der ABA in den USA gespielt … ziemlich cool. Mit ihm und Moritz haben wir noch den Abend in einer Strandkneipe ausklingen lassen. Scott hat etwas von einer Organic Farm bei Canoa, ebenfalls an der Küste, erzählt. Das klang dann so gut, dass wir die nächsten Tage mit ihm herumgereist sind.

Die Fahrt nach Canoa hat etwas länger gedauert als geplant und die Tour zur Farm somit ins Wasser gefallen ist, was uns etwas geärgert hat, da wir die Zeit so effizient wie möglich verbringen wollten. Aber eigentlich ist das auch nicht so schlimm. So konnten wir mal die Wellen des Pazifiks am eigenen Leibe zu spüren bekommen. Der ganze Tag war dann doch so lässig und entspannt, dass wir uns nicht wirklich geärgert haben. Nach einer Runde Tischtennis und ein Paar Bier, haben wir uns dann in einer Sportsbar noch einige College Basketball-Spiele angeschaut … Ohio gegen Kentucky ging ganz schön ab! Während dieser Zeit war Scott kaum ansprechbar 🙂 Er ist ein ziemlich entspannter Typ und hilft uns, wo er kann. Durch seine Zeit in Mexiko und Quito spricht er fließend spanisch und kenn außerdem ein Büro, das Touren organisiert. So haben wir mal eben eine 5-Tages Tour im Regenwald vergünstigt bekommen und für unseren freien Sonntag in Quito haben wir mal eben eine Cotopaxi-Tour gebucht. Alle haben uns, wegen unsere vollgepackten Zeitplans, für verrückt erklärt. Doch unser Motto lautet ab sofort, dass wir Ecuador während unseres Auffenthalts touristisch aussaugen müssen 🙂

Am nächsten Tag haben wir uns dann auf der Ladefläche eines Pickups zur Organic Farm am Rio Muchacho fahren lassen. Schon die Fahrt war ziemlich lässig. Dort wurden wir dann herumgeführt, haben uns handwerklich betätigt und schließlich aus Kakaobohnen Schokolade gemacht … also das war schon ein Highlight.

Am Abend war unsere Zeit an der Küste auch schon vorbei, und wir machen uns mit dem Nachtbus in Richtung Quito auf. Die Zeit an der Küste war wirklich toll und uns es schmerzt etwas, jetzt wieder nach Quito und in den Regenwald zurückzukehren.



Von natürlicher Unberührtheit in den Massentourismus – Nariz del Diablo

27 03 2011

Der letzte Eintrag ist ja eine ganze Weile her! Jetzt sitzen wir in einem Café in Quito und müssen bis zu unserem nächsten Bustransfer einige Stunden rumkriegen. Und in der Zwischenzeit ist so viel passiert, dass ein Blogeintrag überhaupt nicht ausreicht. Daher werde ich für jedes Erlebnis einen eigenen Eintrag verfassen – um der Übersicht Genüge zu tun.

Als wir nun also das Gefühl jeden Morgen in nasse Hosen, Socken und Gummistiefel zu schlüpfen, Affenkacke und die Abwesenheit jeglicher Infomationsquellen satt hatten, stand einiges auf unserem Programm. Angefangen mit der Fahrt zur Nariz del Diablo. Dabei sitzt man auf dem Dach eines Zuges, der im ZikZak durch die Anden fährt – so zumindest die Beschreibung im Lonely Planet und anderen einschlägigen Reiseführern. James aus England, der ebenfalls ein Volontariat in Merazonia beendet hatte, wollte auch zu eben dieser Teufelsnase, also schloss er sich uns an.

Und wiedermal lief alles glatt. Nachdem uns das Taxi aus dem Dschungel in das nächste Dorf gebracht hat, fuhr auch sofort der nächste Bus nach Riobamba – dem Startpunkt des Zuges.  Ankunft in Riobamba war gegen 20Uhr. Also wie immer Hostel suchen, schnell was essen und dann ab ins Bett. So war der Plan. Was gegessen haben wir, doch als man uns sagte, dass der Zug gar nicht mehr von Riobamba fährt, sondern von Alausi aus, hieß das für uns wieder ein Taxi suchen, am Bus Terminal die Tickets holen, ein schnelles Bier zischen und dann ab zur Destination. In Alausi sind wir gegen Mitternacht angekommen. Und was soll ich sagen?! Alausi hat eine Hauptstraße und einen kleinen Bahnhof … das war’s dann auch schon. Nirgends war ein Mensch, ein Auto oder auch nur ein Geräusch zu vernehmen. Und wir hatten keinen Plan, wo wir schlafen sollten. Doch dann sahen wir ein Hostel, das aber bereits alle Schotten dicht gemacht hat. Eine Klingel am Eingang rief den Hotelboy. Schnell runtergehandelt auf 10$ die Nacht – Elektrizität, ein Porzellanklo … super!!!

Am nächsten Morgen hieß es die Stadt zuerkunden und ein schnelles Frühstück einnehmen. 3$ für Instantkaffee (war lecker) und ein kleines Brötchen mit Strichkäse (nicht so lecker) waren irgendwie zu viel, dachten wir uns. Aber egal, zur Zugstation die Tickets holen und dann die Kameras einsacken, wenn der Zug gegen 9Uhr den Bahnhof verlässt. Doch irgendwie wird es dann doch immer stressiger, als wir es uns wünschen. Denn als wir kurz vor 8Uhr (mit vermeintlich großem Zeitpolster) am Schalter stehen, heißt es, der Zug fährt in wenigen Minuten. Verdammt. Also muss die Kameraausrüstung, die wir gerade dabei hatten ausreichen. Naja, nützt ja nichts!

Die wenigen Minuten vor der Abfahrt konnten wir eine deutsche Reisegruppe ( 🙁 ) beobachten, wie sie die ecuadoranischen Frauen in ihren Trachten abgelichtet hatten, als wären sie im Zoo. Den einheimischen Frauen war das sichtlich unangenehm, was die Touris nicht davon abhielt, mit den Kameras weiter draufzuhalten. Ein guter Moment sich von seinen Landsleuten zu distanzieren!

Die Fahrt an sich spar ich mir hier, weil wir eben nicht auf dem Dach des Zugs sitzen durften (2 Japaner sind wohl vor einiger Zeit auf dem Dach von einem Draht enthauptet wurden) und wir so mitten in der Reisegruppe gelandet sind. Die ganze Geschichte war völligst auf Tourismus gebürstet, was wir ja nun eigentlich nicht wollten. Ein Reiseführer erklärte auf englisch und spanisch, was wir links und rechts sehen, und dass es früher sein größter Traum war, selbst Lokführer des Zugs am Nariz del Diablos zu sein (ja genau) … am Zielbahnhof mussten „authentische Ecuadorianer“ für die Touristen stundenlang tanzen, welche wiederum  in der Zwischenzeit mit Kaffee und Sandwiches versorgt wurden.

Hier einige Bilder von unserer Arbeit in Merazonia und der Tour an der Teufelsnase:

Ziemlich enttäuscht von diesem ursprünglichen Highlight auf unserer Liste, haben wir schnell die Segel gestrichen, uns von James verabschiedet und sind Richtung Küste nach Puerto Lopez aufgebrochen. Dort wollen wir zur Isla de la Plata – dem „Galapagos für Arme“. Hoffentlich wird das besser 😉



Wer fuettert heute die Affen?

21 03 2011

.. na wir natuerlich!

Wenn sie denn mal scheint, steht die Sonne direkt ueber uns. Das muss wohl heissen, dass wir uns in der Naehe des Aequators aufhalten. Wir sind nun also in unserer Tierauffangstation in Ecuador angekommen. Wir sind umgeben von Regenwald (richtiger, richtiger Dschungel), sehen allerdings keine wilden Tiere 🙁 Es regnet so ziemlich jeden Tag (ja, ist klar … Regenwald) und so richtig warm wird es auch nicht wirklich. Was machen wir denn nun so den ganzen Tag?! Was  ist ein Tag in Merazonia?

Das heisst taeglich ab 7.30Uhr unsere nassen Klamotten vom Vortag anziehen, Bananen, Papayas, Mais und Yucca Wurzeln schneiden, damit wir die vielen Cappuciner und Tamarin-Aeffchen, die vielen Papageien und Kinkajous fuettern koennen. Die ganzen alten Schuesseln muessen gereinigt werden, bevor es dann Fruestueck in der Gemeinschaftskueche gibt. Danach werden schoen die Macheten geschwungen oder riesige Steine oder saeckeweise Erde zu einer kleinen Baustelle getragen, wo bald ein neues Gehege entstehen soll. Also einfach ist es nun wirklich nicht. Nach dem Mittagessen wird wieder gefuettert und danach ab 15.30Uhr haben wir „Freizeit“. Zum Glueck gibt es hier eine Tischtennisplatte an der ich meine Tischtennis-Skills etwas auffrischen konnte. Alle Herausforderer moegen sich bitte melden!

Nach ein paar Tagen ohne Strom, Internet oder Fleisch, dafuer aber mit Super-Plumpsklo stellt sich eine gewisse Gelassenheit gegenueber diesen  Einschraenkungen ein.  Was etwas bloed ist, dass hier alle Volontaere und staendigen Mitarbeiter entweder aus England, USA, Australien oder Irland kommen. So koennen wir zwar unsere Englisch-Kenntnisse auffrischen, doch nun leiden unsere frisch erworbenen Spanisch-Sprachbrocken.

Morgen ist auch schon wieder unser letzter Tag in Merazonia, worauf wir uns aber auch etwas freuen. Wir haben naemlich beschlossen, doch noch etwas durch Ecuador zu reisen. Es waer doch schade, wenn wir schon mal da sind, und dann nur Regenwald gesehen haetten.

Also stehen nun unter anderem noch „Galapagos fuer Arme“ , eine Regenwaldtour und natuerlich das Aequatormonument bei Quito auf dem Programm. Das wird mal wieder ganz schoen hart! Dann gibt es auch wieder Fotos. Darauf musste ich bisher erstmal verzichten, da ich aus einem Internet-Cafe schreibe.

Also alles in allem geht es uns gut und wir gehen ab morgen wieder auf Tour.



Puerto Viejo

14 03 2011

Ok … eigentlich hatten wir für unseren Trip nach Puerto Viejo an der Karibikküste einen ganzen Tag eingeplant. Mit dem Bus nach San José, dann nach Limon und anschließend nach Puerto Viejo. Doch Dank unseres Hostels und eines lebensmüden Busfahrers haben wir den Weg in nur knapp 3 Stunden abgerissen. gegen 10Uhr hatten wir bereits unser neues Hostel und wußten erstmal nichts mit uns anzufangen. Also Ort erkunden und an den Strand!

Puerto Viejo ist wirklich klein. Es gibt keine Ampeln, dafür aber Unmengen von Hostels und Hotels, Einkaufsmöglichkeiten für Lebensmittel, Souvenirs und Gras, Postkartenstrände mit Tonnen von Treibholz und wieder einen Haufen Touris, die aber weit entspannter zu sein scheinen als in La Fortuna.

An unserem ersten Abend hier fand am Strand eine Art Wanderzirkusartistenshow statt mit Artisten aus Deutschland, Österreich und den USA. Das war richtig cool. Die Sonne fiel gerade vom Himmel (die Dämmerung hier dauert ungefähr nur eine halbe Stunde bis zur völligen Dunkelheit) und die Jungs und Mädels haben eine super Feuershow hingelegt.

Da der National Park Cahuita nur etwa eine halbe Busstunde entfernt liegt, stand der natürlich auf dem Plan und das gleich 2mal – einmal ohne Guide und einmal mit inklusive Schnorcheltour. Also Akkus geladen, Speicherkarten geleert und Objektive eingepackt. Der Park ist eine Mischung aus Traumstränden und tropischem Regenwald. Wir haben wirklich fast alles gesehen was Cahuita zu bieten hat … außer Frösche … Zwennie, wie hast du nur dieses Foto gemacht?! 🙂

Mittlerweile langweilen uns Kolibris, Geier und Karibikstrände 🙂

Heute ist schon wieder das Ende unserer Mittelamerika-Tour erreicht. Wir werden nach San José fahren und dort den Flieger nach Ecuador nehmen. Ganz schön schade. Das nächste Mal müssen wir auf jeden Fall mehr Zeit einplanen.



Disneyland in Costa Rica – La Fortuna

12 03 2011

Dass es in Costa Rica etwas touristischer zugeht als in Nicaragua wussten wir, trotzdem müssen wir uns noch etwas daran gewonnen. Hier bekommen wir alle Sehenswürdigkeiten, oder überhaupt alle Fotomotive, auf dem Serviertablett. Dafür bezahlt man natürlich auch mehr.

Unsere erste Tour in La Fortuna war eine (zugegeben sehr gemächliche) „Rafting Tour“, auf der es Affen, Vögel, Faultiere, Krokodile, Leguane und andere Reptilien zu sehen geben sollte. Und was soll ich sagen?! Wir haben wirklich alles gesehen.

Am späten Nachmittag ging es auf eine Tour zum nahegelegenen Vulkan „Arenal“. Dieser Vulkan ist zwar 1968 das letzte Mal ausgebrochen und man konnte das letzte Mal vor etwa 7 Jahren Lava die Flanken des Kraters hinabfließen sehen, trotzdem hat er sich von seiner besten Seite gezeit und der von Wolken verschonte Krater gab einiges an Rauch von sich. Also stiegen wir voller Vorfreude in den vollbesetzten Bus … und da haben wir den Tourismus in seiner reinsten Form erleben könnten. Mit einem Guide ging es einen ca. 2km langen Trail hinauf, begleitet von Erklärungen zur Geschichte des Vulkans und vorbereiteten „Foto-Spots“. Hier mein Ergebnis (allerdings nicht bearbeitet):

Arenal

Arenal

Anschließend stand ein Essen in einem 5Sterne Spa-Resort auf dem Programm!!! Was uns niemand sagte: im Preis inbegriffen war freier Zugang zu allem Thermalbecken und Wasserrutschen auf dem Gelände. Wir hatten natürlich kein Badezeug mitgebracht! Etwas angesäuert haben wir uns am Buffet den Wanst vollgeschlagen bis nichts mehr reinging. Um unsere negative Stimmung zu besänftigen, bot der Guide an uns kostenlos zum Hostel zurückzufahren, so dass wir unsere Sachen holen können. Zurück mussten wir ein Taxi bezahlen. Das war zwar blöd, aber wir hatten Bock auf Rutschen 🙂 Bezahlt ist bezahlt!

Zum Glück haben wir das gemacht. Von lauwarmen bis richtig heißen Quellen konnte man in schick hergerichtete Becken in tropischem, nicht künstlichem Ambiente (à la Tropical Island) den Abend bei völliger Entspannung und höchstgefährlichen Rutschen, die in Deutschland keine Genehmigung bekommen hätten, ausklingen lassen.

Das wars auch schon wieder aus La Fortuna. Der nächste Stop heißt Puerte Viejo in der Karibik.



Grüner wird’s nicht … wir sind in Costa Rica

11 03 2011

Also ehrlich … selten so viel Grün gesehen.

Wiedermal war es ein recht stressiges Ereignis, überhaupt nach Costa Rica zu kommen. Doch am Vorabend unserer Abreise von Ometepe haben wir Andrea kennengelernt, die auch nach Costa Rica wollte und sich mit dem ganzen Grenzstress bereits auseinandersetzen musste. So konnten wir wieder kollaborieren, indem wir uns ein Taxi teilten und sie uns beim Grenzübertritt mit ihrem KnowHow zur Seite stand. Das war auch notwendig, da wir diesmal eben keinen Überlandbus genutzt haben, der diese Formalitäten übernimmt.

Um nicht zu spät in Costa Rica anzukommen, wollten wir die erste Fähre auf’s Festland nehmen, und das hieß 4Uhr morgens aufstehen. Ok, wir haben verschlafen (4:25Uhr), aber trotz der Hektik und der Dunkelheit haben wir unseren Bus zur Fähre bekommen und sind noch vormittags an der Grenze angekommen. Und von da an hieß es laufen bis irgendwann an einem unscheinbaren grünen Zaun ein Dollar bezahlt werden musste, um überhaupt erstmal zum Grenzhäuschen zu kommen. Dann Zettel ausfüllen, wieder Geld bezahlen, dann zum nächsten Häuschen, wieder Zettel ausfüllen und alles war gut. Klingt jetzt einfacher als es war, denn das Gelände dort ist sehr groß … daher danke Andrea!

Kaum ist man in Costa Rica, scheint man in einer anderen Welt zu sein. Grün, grün, grün. Kein Müll, moderne Autos, die tatsächlich in Deutschland zugelassen werden dürften, Preise, die denen in Deutschland nahe kommen und fast problemlose Verständigung auf Englisch.

Da trotz der einigermaßen modernen Infrastruktur und Transportverhältnisse ab Mittag kein Bus mehr zu unserem Ort gefahren ist, mussten wir ein Taxi nehmen. 50$! Zum Glück konnten wir in Nicaragua so viel sparen, so dass wir jetzt alles in Costa Rica verprassen können, was wir sicher auch müssen 🙂 Der Taxifahrer zu unserem Hostel hat gleich etwas zur Gegend und dem nahe liegenden Vulkan erklärt. Er konnte ausnahmsweise kein Englisch, aber das meiste haben wir trotzdem verstanden.

Dann hieß es nur noch ins Hostel einzuchecken und den nächsten Tag zu planen. Zwei Touren stehen auf dem Programm, von denen ich im nächsten Eintrag erzählen werde. Aufgrund des ganzen Reisestresses, habe ich diesmal keine Fotos, aber das wird sich ändern … VERSPROCHEN!!!



Ökotourismus am Vulkanhang

10 03 2011

Bananen direkt von der Staude essen, Uracas fliegen selbsverständlich über unsere Köpfe hinweg, Kolibris angeln sich den Nektar aus den prachtvollsten Blüten, der Vulkan wird vom Dauernebel verschleiert, Palmen säumen den Weg zum Dschungelhaus, das für eine Nacht unsere Herbege sein wird, Hängematten und Gemeinschaftsplätze … das uns Ometepe bzw. El Zopilote (unsere Bleibe) nach der holprigen Fahrt so empfangen würde, hätten wir beim besten Willen nicht gedacht. Alles wirkt geradezu paradisisch und entspannt. Es gibt keinen Stress.

El Zopilote

El Zopilote

Als ersten gibt es selbstgebackenes Brot und einen Banane-Ingwer Aufstrich aus eigener Produktion. Wir sind hin und weg. Fotografieren mal wieder wie wild irgendwelche Vögel, bis wir feststellen, dass sie hier weder besonders noch in irgendeiner Form selten sind.

Wenn wir schonmal so nah bei einem Vulkan sind, müssen wir da auch rauf … so dachten wir zumindest. Abermals waren wir zu spät angekommen um einen solchen Trip vorzunehmen. Das müssten wir früh morgens starten, allerdings müssen wir dann schon wieder weg, da wir noch so viel vorhaben und der Zeitplan schon so über den Haufen geworfen werden musste.

Also geht’s auf eigene Faust zur Erkundung der Gegend. Dabei bietet eine Art Cowboy, der uns über den Weg läuft, seine Dienste zum Finden eines Wasserfalls an, so war unser Plan. Der Gaucho also hinter uns auf seinem Maultier, während wir unsere Trekkingschuhe über wildeste Felsbrocken quälen um zur Finca eines Paolo und einer Anita zu kommen (?!). Ganz wohl war uns nicht, aber die Aussicht war super und Paolo stellte sich als Paul aus Deutschland heraus, der in Nicaragua gerade ein Naturprojekt auf die Beine stellt. Er ist 28 und besitzt etwas Land auf Ometepe und zaubert in einer tollen Kulisse eine Wohlfühloase in der man als freiwilliger Helfer immer willkommen ist.

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Zum Ausklang des Abends gab es Pizza zusammen mit allen Bewohnern unserer Herberge, so dass wir völlig vollgefressen und erschöpft eingeschlafen sind. Aber bald ist es vorbei mit der Ruhe, denn wir müssen die erste Fähre zurück aufs Festland kriegen, denn danach geht’s nach Costa Rica. Ob Costa Rica unsere bisher gewonnen Eindrücke noch übertreffen kann?



Ometepe, wir kommen …

10 03 2011

… aber nicht ohne Hindernisse.

Nachdem wir noch unsere Mails geschrieben hatten und ich den Blogeintrag verfasst habe, ging es in Richtung Isla de Ometepe. Leider hat das Schreiben so lange gedauert (für einen Blogeintrag brauche ich etwa 1,5h mit Bildern, Text, etc.), dass wir erst nach dem Mittag aus León wegkonnten. An der Rezeption haben wir Nony (unseren Birdwatcher) wiedergetroffen, der uns verständlich machte, das wir uns die Ankunft auf Ometepe getrost abschminken können. Shit!

In der Hosentasche fand ich noch einen halb zerknüllten Notizzettel, auf den Harry (vom Hahnenkampf) den einfachsten Weg zu unserem Ziel aufgemalt und beschrieben hatte. Also auf geht’s zum Bus Terminal. Wir nehmen übrigens jetzt immer den sogenannten Chickenbus, also den ganz normalen nicaraguanischen Linienbus (sehen aus wie amerikanische Schulbusse). Bis auf die Verständigungsprobleme beim Bezahlen und das hektische Einsteigen mit unseren großen Rucksäcken, ist es eigentlich eine schöne und gefühlsechte Art des Reisens.

Chickenbus

Chickenbus

Harrys Plan ging bis kurz vor Ometepe voll auf, was uns echt gefreut hatte. Danke dafür! Das Umsteigen in Managua schien nicht ganz ohne zu sein, aber alles ging mal wieder glatt.

Allerdings hat der Aufenthalt in Rivas, kurz vor unserem Ziel, unserer Reise einen kleinen Dämpfer verursacht. Am Busbahnhof angekommen, die übrigens immer eine Art Wochenmarkt und Transportzentrale für Taxis, Laster und Rikschas sind, sollte es in ein Hostel gehen. „So ein Typ“ hat dann „so eine Art Rikscha“ für uns gebucht, die uns für 10 Cordobas (etwa 30Cent) in ein Hostel bringen sollte. Die Fahrt war sehr lustig und ungewohnt und nach einer Minute und etwa 100m Strecke waren wir auch schon da – vor einem Hotel. Die Dreiradfahrer hielten die Hand auf und wollten auf einmal 20 Cordobas. Die Situation wurde etwas angespannter, also sie sich nicht abwimmeln ließen und die Hotelangestellten hinzukamen. Am Ende haben die nochmal 5 Cordobas bekommen und wir haben die Szenerie unbeschadet überstanden.

Da das Hotel aber nicht so toll war und die Action noch so frisch, sind wir kurzerhand mit einem Taxi raus aus Rivas und zur Fähre nach San Jorge. Shit! Fähre um 5 Minuten verpasst. Also doch noch ein Hotel gesucht und eingecheckt … mit ultralahmen Internet … daher auch erst jetzt mein Eintrag.

Abends im Restaurant hat der italienische Besitzer von seinen Geschichten als Backpacker erzählt, was sehr beeindruckend war. Von Chile nach Alaska … so der Titel seinen Buches über seine Erlebnisse auf der Reise – leider nur auf italienisch. So viel gesehen und in Nicaragua hängen geblieben, das können wir auf jeden Falls nachvollziehen. So ließen wir den Abend bei ein paar Bier und dem Rauschen des Nicaraguasees gemütlich ausklingen.

Schade, dass Rivas einen Fleck auf der weißen Weste Nicaraguas hinterlassen hat, aber davon lassen wir uns nicht entmutigen!!! Ometepe … jetzt aber wirklich mal.



Zweiter Tag in León

7 03 2011

Eigentlich wollten wir ja nach Ometepe, aber daraus wurde erstmal nichts. Wir sind immernoch in León. Warum? Darum geht es in diesem Eintrag.

Als Martin spät abends in unserem Hostel das Angebot für eine geführte Bird-Watching-Tour gelesen hat, mussten wir unbedingt zuschlagen. Und es hat sich gelohnt!

Nony, ein Franzose, der durch sein Projekt in Nicaragua bei Schulkindern ein Bewußtsein für Natur und Naturschutz wecken möchte, hat uns noch am Abend die wichtigsten Dinge für die Tour mitgeteilt (2l Wasser, Sonnenmilch, lange Klamotten), und dann ging es am nächsten Morgen 5:40Uhr auch schon los.

Nony

Nony

Nony hat uns dann am Hostel abgeholt und zum Bus geführt. Allein das war schon toll, da es kein normaler Bus war, sondern eine Art Laster, dessen Ladefläche mit einer Plane überdeckt ist und der darauf zwei Holzbänke hatte, auf denen schon drei anderen Männer auf dem Weg zur Arbeit saßen.

Gegen Mittag waren wir dann wieder zurück im Hostel und haben uns was zu Essen gegönnt. Das erste Mal in Mittelamerika, dass wir in ein Restaurant gegangen sind. Und super Steaks haben wir bekommen. Als wir fertig waren, hat uns Harry angequatscht, ob wir nicht Bock auf einen Hahnenkampf etwas außerhalb von León hätten. Harry organisiert solche Touren für die Touristen, die mal das „wirkliche Leben“ in Nicaragua sehen wollen. Normalerweise stehe ich ja nicht auf so ein Zeug, aber es hörte sich sehr interessant an, also haben wir spontan zugesagt.

Auch hier ging es mit einem völlig abgewrackten Kleinbus und fünf weiteren Schaulustigen (2 Deutsche, 1 Franzose, 1 Däne und ein Frau, die nie gesprochen hat) in einen abgezäunten Bereich. Alleine wäre ich da sicher nicht hin, aber so wirkte eigentlich alles sicher. Harry und sein Kumpel Josh haben dann die Regeln des Kampfes und das richtige Verhalten am Ring erklärt. All you can drink war auch noch dabei … also muss es ja in Ordnung sein :-).

Harry erklärte, dass es der Sonntag für die Einheimischen der einzige freie Tag ist und der Hahnenkampf das Highlight der Woche ist, wo man sich trifft, seine sozialen Netzwerke knüpft und einfach eine gute Zeit hat. Auch das Wetten am Ring läuft eher nebenbei in Kleinstbeträgen ab. Der Hahn wird von seinem Halter gehegt und gepflegt. Er ist mehr ein Haustier als ein Nutztier. Man kann sich sicher über diesen Zeitvertreib streiten, aber er wird seit Jahrhunderten ausgeführt und ist in der Kultur Nicaraguas verwurzelt.

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Wieder konnten wir dabei mit anderen Backpackern ins Gespräch kommen und deren Geschichten erfahren und Erfahrungen austauschen. Das ist eigentlich immer interessant.

Am Abend nach dem Hahnenkampf haben wir mit allen noch was getrunken und weitergequatscht. War wirklich ein toller Tag und irgendwie haben wir Nicaragua bis jetzt echt lieb gewonnen. Jetzt gleich geht’s aber wirklich nach Ometepe. Dann werde ich wieder berichten. Bis dahin.



Honduras adé … Nicaragua olé

6 03 2011

Bevor ich mit Honduras und Nicaragua anfange, hier noch einige Impressionen aus Miami und Fort Lauderdale.

Wir haben Honduras hinter uns gelassen und sind jetzt bereits in Nicaragua. Doch bis dahin war es ein weiter Weg. Diesen Eintrag schreibe ich übrigens aus der Hängematte heraus … herrlich!!

Nachdem wir in Fort Lauderdale am Flughafen eingecheckt haben, hatten wir auch nur eine halbe Stunde Zeit bevor unser Flieger starten sollte. Also nichts mit schlafen. Nach knapp einer halben Stunde Verspätung sind auch die letzten Passagiere im Flugzeug angekommen und dann konnte es losgehen. Im Flugzeug war auch alles wieder so hektisch und laut, dass man nicht wirklich ein Auge zu machen konnte. Also musste der bequeme Steinfussboden im Flughafen von San Pedro Sula als Bett herhalten. Eine Ungewissheit und Unsicherheit lag in der Luft, als wir dort ankamen. Der ganze Flughafen war leer, bis auf ein paar Passagiere, Taxifahrer und Security-Männer.Vor Ort haben wir dann aber ein Mädel aus Boston kennengelernt, die schon desöfteren in Honduras war, fließend spanisch spricht und uns ihre Hilfe beim Transfer zum Busterminal angeboten hat (soll man ja eigentlich nicht annehmen). Dann haben wir uns ein Taxi geteilt, das aber eigentich ein ganz normaler Kombi war (soll man ja eigentlich nicht einsteigen). Meine Unsicherheit hat sich gesteigert, als wir scheinbar in die Pampa gefahren sind. Aber tatsächlich sind wir dann am Ticabus Terminal angekommen, haben mit unserem spärlichen Spanisch drei Tickets nach Leon kaufen können, und uns endlich in die bequemen Sitzen fallen lassen und schlafen können. Es gab dann einige Stops zum Essen und Grenzübertritt.

Aus dem Bus habe ich keine Fotos gemacht, daher muss ich es schriftlich wiedergeben.

In Honduras ist gerade Trockenzeit mit gefühlten 40°C. Auch die Einheimischen sieht daher immer nur im Schatten unter einem Baum oder dem Vordach einer Bushaltestellen und Einkaufsladen. Überall kreisen Geier am Himmel und die Straßen sind gesäumt von riesigen Mengen Abfall. Aufgrund der Hitze und dem fehlenden Niederschlag sieht alles sehr verdorrt und staubig aus. Lediglich die Bananenpalmen und Blätter mit entsprechend dicker Wachsschicht sahen grün aus und haben Farbakzente im tristen Ocker gesetzt. Am Horizont sieht man stets, wie sich ein erdfarbenes Gebirge erhebt, bei dem man sich gut vorstellen kann, wie es in der Regenzeit von einer dichten, grünen Pflanzenwert bedeckt sein könnte.

Merkwürdigerweise ändert sich das fast schlagartig, sobald man die Grenze nach Nicaragua überschreitet. Auf einmal ist alles grün und saftig. Es ist noch kein Regenwald aber auch kein steppenähnliches Gebiet mehr. Auch ein rauchender Vulkan zeigt sich schon nach wenigen Minuten auf nicaraguanischem Terrain. Beeindruckend!

In Leon angekommen, haben wir beim zweiten Anlauf ein Hostel gefunden, das gut und günstig ist.

Hostel

Hostel

Ich bin immernoch erstaunt wie nahezu reibungslos alles von statten geht. Sogar Martins Gepäck, das durch starkes Übergewicht und importiertes Essen eigentlich nicht für einen Grenzübertritt prädestiniert ist, machte bisher keine Probleme.

So, jetzt erstmal duschen und dann schön pennen. Morgen geht’s dann nach Ometepe, der größten Insel im Nicaraguasee. Dann auch hoffentlich wieder mit ein paar (Natur-)Bildern.